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11/05/2020: „Druckkosten“ – Hardware- und Seitenkosten sind nur die Spitze des Eisbergs!

Die Gesamtkosten, die Unternehmen für den Bereich „Drucken“ ausgeben, werden meistens unterschätzt. Zudem werden in Optimierungsprojekten oft nur die Faktoren Hardware und Seitenpreise bewertet, dabei liegen die Potentiale oft in ganz anderen Bereichen.

Für viele IT Abteilungen ist das Thema Printing ein lästiges Übel. Solange es funktioniert wird es kaum beachtet, fällt ein kritischer Drucker aus, ist der Ärger bei den Usern oft sehr groß. Bei Anschaffungen und Optimierungsprojekten wird zumeist auf den Hardware-Invest und die Seitenkosten geachtet und die Konsolidierungswelle hat uns auch längst schon überrollt, wo also noch sparen?

Dafür muss man schon ein bisschen genauer hinsehen und wenn man das macht, wird man feststellen, dass der Bereich Printing sehr spannend sein kann und umfassend Potential zur Optimierung bietet.

Hier ist nur ein kleiner Auszug von Praxisbeispielen, die aufzeigen, wie einfach man oft viel Geld sparen kann, ohne jegliche Einbußen vornehmen zu müssen. Natürlich muss man dafür genauer hinschauen, aber dann kann „Drucken“ plötzlich richtig Spaß machen oder wie in unserem Fall zur Leidenschaft werden!

Praxisbeispiel Pharmakonzern

Auf der Suche nach den schlechten Druckergebnissen nach gewisser Nutzung einer Tonerkartusche wurde der IT-Leiter des Unternehmens von den Ergebnissen und Auswirkung völlig überrascht.

Grund für die schlechte Qualität war die geringe Seitendeckung von unter 2,5%. Bei einem geschlossenen Tonersystem mit integriertem Resttoner Auffangbehälter wurden die 7.000 Seiten (vom Hersteller angegebene Tonerreichweite), um das doppelte übertroffen. Der Effekt war ein überfüllter Resttonerbehälter.

Dies war allerdings nur ein Grund, der den IT-Leiter überraschte. Bisher zahlte dieser bei seinem Dienstleister nämlich einen Seitenpreis, welcher in der Regel mit 5% Seitendeckung berechnet wird. Eine Umstellung des Verrechnungsmodells auf eine Tonerbasiert brachte dem Unternehmen eine Einsparung von 50% der Druckkosten!

Bei einer Druckerflotte von mehreren hundert Geräten wurde hier ein enormer Betrag eingespart. Wer sich das Thema Seitendeckung nochmal genauer anschauen möchte, der kann sich in dem eigenen BLOG Artikel dazu informieren: 

https://www.tekaef.com/blog/blog-detail/article/seitendeckung-ein-unterschaetzter-kostenfaktor-fuer-die-gesamtdruckkosten/

Aber es gibt noch viele andere Details, die man sich anschauen sollte. Ein wesentlicher ist auch eine Analyse der Druckintensiven Geschäftsprozesse. Vieles in Unternehmen wird gemacht, weil man es schon immer so macht. Genau hier liegt aber oft das größte Potential, nämlich die Ausdrucke komplett einzusparen.

Praxisbeispiel Handel

Ein interessierter Käufer kommt in ein Geschäft und entschließt sich zum Kauf eines in der Ausstellung befindlichen Produkts. Der Verkäufer und der Kunde sind zufrieden, es werden zwei Exemplare des Kaufvertrags ausgedruckt und unterzeichnet.

Soweit scheint hier alles normal zu sein, allerdings kann in diesem Fall eine relevante Einsparung pro Jahr erzielt werden, ohne die Zufriedenheit von Kunde und Verkäufer zu verändern. Die Einsparung liegt im zweiten Kaufvertrag, der im Unternehmen archiviert wird, um die Unterschrift des Kunden zu dokumentieren. Hier ist es nicht notwendig, den kompletten Kaufvertrag 2-fach zu drucken, sondern nur den Teil für die Kunden Unterschrift.

Die beiden Praxisbeispiele zeigen, dass auch abseits der Hardwarekosten und Seitenpreise ein enormes Potential schlummert, dass man nur entdecken muss. Es gibt mittlerweile einfache und transparente Systeme, die man zur Analyse der Druckerflotte einsetzen kann. Kombiniert mit der Erfahrung aus hunderten Projekten entstehen Vorzeigeprojekte in Unternehmen und plötzlich ist „Drucken“ nicht mehr das ärgerliche Übel, sondern ein Bereich, der funktioniert und bestmöglich optimiert ist!

Daniel Rossgatterer

Autor

Daniel Rossgatterer

Geschäftsleiter

T: +43 7752 678-350

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