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25/06/2018: IT-Remarketing DSGVO-Konform: Löschen ist nicht gleich löschen!

Viel Wert eines Unternehmens liegt in den Daten. Was aber passiert mit den vertraulichen Informationen, wenn Geräte und Speichermedien entsorgt werden sollen? Löschen Sie die Daten einfach? Die Datenschutz-Grundverordnung der EU macht ab 25. Mai 2018 viel gründlichere Lösungen nötig. Halten Sie sich nicht daran, wird das teuer für Sie. Die gute Nachricht lautet: Sie können sich entspannen. Zum sicheren Löschen von Daten und zur Wiederverwertung von Geräten bietet die österreichische CC4Remarketing GmbH die haargenau passenden Dienstleistungen an: mit komplexen Logistik- und Sicherheitsprozessen, ausgeklügelten Löschverfahren, einer eigenen Software und einem selbstentwickelten Standard über alle Prozessschritte des IT-Remarketings hinweg.

In der Arbeitsstraße am Nordrand Wiens reiht sich Rechner an Rechner. Aber hier werden keine PCs oder Notebooks am Fließband produziert, nein: Hier wird gelöscht. Und wieder neu aufgesetzt. Und wieder gelöscht. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals an jedem Gerät. Bis zu 400 Datenträger können hier gleichzeitig bearbeitet werden. Die dafür nötige elektrische Leistung garantiert eine eigens verlegte 64-Ampere-Leitung in der Halle der CC4Remarketing GmbH in Wien-Donaustadt – eine Halle, die mit Zugangskontrolle und Videoüberwachung hohen Sicherheitsstandards entspricht. Übers Jahr erleiden hier 70.000 Assets eine kontrollierte Amnesie. Das klingt nach Routine, ist aber keine.Denn spätestens seit der Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) der EU, deren Schonfrist im Mai ausläuft, ist das Löschen von Daten ein Job für Spezialisten. Und das sind alle 20 Mitarbeiter, die hier den Gerätespeichern zu Leibe rücken.

Sorgfalt im Umgang mit Daten in der digitalen UND der analogen Welt

„Löschen ist nicht gleich Löschen“ – dieses Motto bildet einen Eckpfeiler von Ernst Schönys Geschäft. Gemeinsam mit Partner Marcus Trunkenpolz wiederverwertet und entsorgt er seit vier Jahren mit der CC4Remarketing GmbH ITKomponenten, die nicht mehr dem Standard vor allem großer und mittelständischer Unternehmen entsprechen: von Servern, Storage, Netzwerkkomponenten, PCs und Notebooks über Bildschirme und Drucker bis zu Tablets und Smartphones. Wiederaufbereitet können die Geräte noch jahrelang wertvolle Dienste leisten, sei es im privaten Gebrauch, in Schulen oder in kleineren Unternehmen. Das i-Tüpfelchen für die Kunden: Sie müssen für die Entsorgung ihrer Geräte nicht nur nichts bezahlen, sie bekommen sogar noch Geld dafür. CC4Remarketing beteiligt sie nämlich an den Erlösen aus dem Wiederverkauf über Brokerage-Plattformen oder über den eigenen Online-Shop, in dem für jeden Kunden passwortgeschützte Bereiche eingerichtet werden können. Umweltfreundlich ist das Ganze obendrein. Und selbstverständlich können sich die Vorbesitzer darauf verlassen, dass die Geräte keinerlei Erinnerung mehr an sie haben. Diese Sicherheit, die speziell heute gefragt ist – für Ernst Schöny war sie von Anfang an Teil des Geschäftsmodells.

Schöny: „In den Verträgen mit unseren Kunden ist der Prozess detailliert beschrieben: von der Übernahme der Assets bis zur Wiederverwertung, unter Einhaltung sämtlicher Vorschriften. Wir eliminieren 100 Prozent der Daten, unwiderruflich. Dazu gehört dann auch, dass unsere Mitarbeiter Aufkleber oder sonstige Markierungen fein säuberlich händisch von der Hardware entfernen.“

Bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes – diese schmerzhafte Höhe von Strafzahlungen sieht die EU in der DSGVO für den fahrlässigen Umgang mit personenbezogenen Daten vor. Und was viele nicht auf dem Radar haben: Die Fahrlässigkeit bezieht sich auch auf analoge Schutzmaßnahmen. Deshalb holt CC4Remarketing die Altgeräte mit ihren hochsensiblen Daten selbst bei den Kunden ab und lagert die Logistik auch nicht an eine Spedition aus. Für Marcus Trunkenpolz gehört das dazu, auch wenn es mit beträchtlichen Investitionen verbunden ist.

Trunkenpolz: „Wir haben einen eigenen Fuhrpark aufgebaut, unter anderem mit einem 18-Tonnen-LKW, der eine gesamte Serverfarm mit den dazugehörigen Arbeitsplatz-Rechnern transportieren kann. Alle unsere Fahrzeuge sind mit GPS ausgestattet, sodass wir in der Zentrale jederzeit sehen, welcher Wagen sich wo befindet und sogar, ob zum Beispiel gerade eine Ladebordwand offen ist. Aber nicht nur wir, sondern auch viele unserer Kunden wollen die Transportroute nachvollziehen. Das können sie hiermit.“

Immer mehr international tätige Unternehmen in Österreich und Deutschland – die baden-württembergische Niederlassung macht’s möglich – vertrauen auf den Sicherheitslevel und die Integrität von CC4Remarketing. Da sind dann Geräte auch schon einmal aus einer Filiale in Finnland, quasi kurz vor dem Nordpol, abzuholen. Im Lager von CC4Remarketing werden die Assets dann sortenrein getrennt und daraufhin geprüft, ob nur das drinnen ist, was der Kunde angegeben hat. Denn manchmal werden zusätzliche Speicher oder Festplatten in den Unterlagen vergessen, ihr Inhalt muss natürlich trotzdem gelöscht werden. Und dann sind eben die CC4Remarketing- Experten in der „Löschstraße“ gefragt.

Quelle: Digital Business Leader 1/2018

Markus Wagner

Autor

Markus Wagner

Leitung - Marketing & Projektmanagement

T: +43 7752 678-351

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